Pressestimmen

Peter Oswald.-Intendant des Wiener Klangforums (April, 2011)

M. DELAQUIN- CANDOMBE SUAVE ist die langerwartete Debüt-CD von Miguel Delaquin; der Künstler wurde in Uruguay geboren. So entstand aus dem spannungsreichen Zusammentreffen zweier Kulturen eine nuancenreich-elektrisierende Musik die sich lustvoll jeden Augenblick den etablierten Standards versagt. Seine Kunst trägt er auf allen nur denkbaren Gitarren vor und wird dabei von zwei mehr als nur namhaften Musikern begleitet. Baßist Juan Garcia-Herreros, Shootingstar der internationalen Jazzwelt, spielt hier atemberaubende Solos. Grammy-Gewinner der letzten Joe Zawinul Produktion Alegre Correa, der hier wie schon bei Wolfgang Muthspiel am Schlagzeug tätig ist, unterstreicht Delaquins Musik mit einer farbenreichen und groovigen Entspanntheit, die seinesgleichen sucht. Das Trio bietet einen fein gewobenen großen Klang, der vom nigerianischen Sänger Aladin Sani bereichert wird. Die afrikanische Ballade namens Al Far Adin verschafft dieser außergewöhnlichen Stimme den exemplarischen Auftritt auf dieser CD, die von Delaquins selbstgebauter Flamencogitarre stets getragen wird. Gitarrensoli selbst fallen, aus an den jeweiligen Stücken herausentwickelt, sehr unterschiedlich aus, Delaquin beherrscht viele Techniken die alle sehr organisch in ihrer Unterschiedlichkeit wirken: Eine Heterogenität, die vom Künstler bewußt herbeigeführt wird. Zeichen einer auseinanderfallenden Welt, die von der Musik doch wieder zusammengehalten wird?





Kulturzeitung Hersbruck (August, 2007)
Ein "Publikumsflüsterer" betrat die Bühne: Miguel Delaquin aus Uruquay verbindet verschiedene Stile wie Flamenco, Afro, Klassik und Salsa. Seine Stücke bieten ein facettenreiches Spiel mit schönen Harmonien. Der Künstler weckte Emotionen und ließ träumen. Auch beim stürmischen Solieren klang sein Instrument stets ein wenig wehmütig schön. Zeitlos interessant, voller Inspiration, ein Banderas der Gitarrenwelten. Egal ob flamencotypisch oder aus anderen Landschaften: Je länger Delaquin spielt, desto besser scheint er zu werden. Grandios!